Ich denke an sie - Einsame Trauer
By Rich Reith -übersetzt und bearbeitet von Ham
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Heute beerdigte ich meine Tochter, mein Herz zerbricht, ich bin erstarrt.
"Gott", so frage ich immer wieder, "was habe ich denn getan?"
Das Kind, das ich in mir trug, muss ich heute ins Grab legen,
Ihr Lächeln zu sehen, ihre Stimme zu hören,
Ist das einzige, das ich erflehe.

Jedes Mal, wenn ich ein Kind sehe, denke ich an sie.


Ich beerdigte meine Tochter letzten Monat, und der unerträgliche Schmerz hält an.
Jeder Atemzug ist ein Kampf, auch die Zeit heilt nicht.
"Wie geht's Dir", so werde ich gefragt, ich antworte gut.
Die Wahrheit will keiner hören, meine Gefühle gehören nur mir.

Und jedes Mal, wenn ich das Meer sehe, denke ich an sie.

Manche, so dachte ich , wären meine Freunde, doch nun schauen sie weg,
Ich weiss, mein Kummer zeigt ihnen ihre eigene Hilflosigkeit.
So verschweige ich meine Gefühle, und breche mit denen, die sich um mich kümmern,
Weil diesen Schmerz keiner lindern kann.

Und jedes Mal, wenn ich eine Blume sehe, so denke ich an sie.

Jeder um mich herum, geht seinem Leben nach.
Nur meine Welt war plötzlich kaputt, mein Herz hat aufgehört, zu leben.
Die meisten Leute scheuen sich, ihren Namen zu nennen, aus Angst, mein Herz könnte brechen,
Meine Tochter lebte, möchte ich schreien, sie ist nicht irgendwas Zerbrochenes!

Und jedes Mal, wenn ich Rollschuhe sehe, so denke ich an sie.

Mein Leben zu leben, heißt manchmal, die Wegführung zu verlieren.
Ich versuche stark zu sein, um weiter zu leben, aber Gefühle kann man nicht betrügen.
"Brauchst Du was?", höre ich sie fragen,- ja, ich möchte mein Leben zurück!
"Was ich brauche", so schreit mein Herz, "ist Frieden, den mir keiner geben kann!"

Und jedes Mal, wenn ich einen Schmetterling sehe, so denke ich an sie.

Ich glaubte immer, die Zeit würde helfen und langsam die Wunden heilen,
doch die Wucht der Gefühle ist zu stark, um sie zu verbergen.
Akzeptieren ja, Schreien ja, Lachen ja, doch dann -
unfasst die Agonie langsam wieder meine Seele.

Und jedes Mal, wenn ich einen Regenbogen sehe, denke ich an sie.

Zwei Jahre sind nun vorbei, seit ich mein Kind ins Grab legte,
Schöne Erinnerungen und Gespräche mit ihr hielten mich lebendig.
Alle dachten, dass die Zeit allein ein zerbrochenes Mutterherz heilen könne,
unwissend, dass ich mit ihr lebe, und Ihre Anwesenheit für mich Wirklichkeit ist.

Und ich weiss endlich,...
Jedes Mal, wenn ich atme, so werde ich an sie denken
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